DINNER IN AMERICA (2020)

  • Coming-of-age, OV
  • 1h 46m

Simon ist der berühmte, aber anonyme Sänger einer Punkband und hat dazu noch höllisch Stress mit den Bullen. Da kommt ihm die etwas verschwurbelte Patty gerade recht. Unterschlupf: Check! Doch Patty hat nicht nur einen Vogel, sondern auch ein großes Herz für einen berühmten, aber anonymen Sänger einer Punkband. So groß, dass sie ihm seit Jahren neben Briefen auch versaute Unterhosenbildchen schickt. Vielleicht trifft sie ihn eines Tages. Dann geht aber die Post ab… und ab geht die Post!

Was für ein warmherziges, schräges und abgefahrenes Coming-of-Age-Filmchen! DINNER IN AMERICA ist eine Liebeserklärung an alle, die nicht so recht ins Bild passen. Rehmeier inszeniert mit solch Leidenschaft, dass es wirkt, als hätten Wes Anderson und GG Allin zusammen die Juno-Version von Green Room gedreht. Da fliegen nicht nur die Fetzen, sondern auch das ein oder andere Haus geht schon mal in Flammen auf. Mit anarchischem Witz und der richtigen Punk-Attitüde: Dieser Film ist für euch!

Adam Rehmeier arbeitete bereits seit über zehn Jahren in der Filmbranche, bevor er 2011 seinen ersten Langfilm veröffentlichte. Er hatte sich zu diesem Zeitpunkt einen Namen als Kameramann und 2nd Unit Director gemacht, den guten Ruf aber mit THE BUNNY GAME für einige sofort wieder zerstört. Für die anderen war der kontroverse Experimental-Horrorfilm ein ambitioniertes Werk, das den Namen Rehmeier mit einem ersten Ausrufezeichen versehen hatte. DINNER IN AMERICA ist sein vierter Langfilm.

Sprache

Englisch